1961 - 1970
1961
Leverkusen: es entstehen zwei 13m hohe Beton-Reliefs für eine Schule, die so genannten Sahara- Reliefs.
1962
Produktion des ZERO-Films 0 x 0 = Kunst
1962-1963
Aufenthalte in Marokko und Algerien, erste Lichtexperimente in der Wüste.
1963
Mack malt sein letztes Leinwandbild. Seitdem entstehen seine so genannten chromatischen Farbbilder auf Papier, in denen das Spektrum des Lichts variiert wird.
Premio Selezione Marzotto, Italien, Preis der Biennale von San Marino
(mit G. Graubner, O. Piene, G. Uecker)
1963-1964
Begegnet Marisol und Ad Reinhard in London
Erster Aufenthalt in New York; Atelier im Chelsea-Hotel
Herstellung einer Lichtmauer für die Ausstellung Integratie in Antwerpen
durch Handwerker in Abwesendheit des Künstlers, der das Werk zum Original erklärt, es aber niemals gesehen hat.
1964-1966
Atelier in New York, 10. Straße, 410 Ost
Lernt Barnett Newman kennen
Arbeit in einer Flughafen-Werkstatt in Dallas am großen Lichtparavent
für ein Bürohaus.
Vorträge über das Sahara-Projekt am Institute of Contemporary Art in London und an der Universitäten New York und Philadelphia.
1965
1. Prix arts plastique, 4. Biennale de Paris.
1966
Die Gruppe ZERO trennt sich; letzte gemeinsame Ausstellung mit Otto Piene und Günther Uecker in Bonn; organisiert dort mit Uecker das ZERO-Fest im Bahnhof Rolandseck, wo ca. 1000 Menschen das Ende der ZERO-Zeit feiern.
seit 1967
Atelier und Wohnsitz auf dem Huppertzhof in Mönchengladbach
1968
Berufung zum Mitglied der Akademie der Künste, Berlin
Reise in die tunesische Wüste, Filmaufnahmen zum Tele- Mack Film
Bühnenbild nach einer Sonate von Beethoven für eine Ballettaufführung der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf
1969
Bühnenbild für Dürrenmatts Titus Andronicus nach Shakespeare, Schauspielhaus Düsseldorf
Bühnenbild für das Ballett Reflexionen nach einer Musik von Frank Martin, Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf
1970
Berufung als Professor in Osaka, Japan, aber Aufgabe der Lehrtätigkeit noch im selben Jahr
Mitarbeit am deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Osaka mit den Objekten Spiegelplantagen, Wasserskulptur und Feuerwald sowie Realisation einer 12 m hohen Lichtstele vor dem Expo Museum of Fine Arts, Osaka.
Thomas Lenk, K.-G. Pfahler, Günther Uecker und Heinz Mack vertreten
Westdeutschland auf der XXXV. Biennale in Venedig
Adolf-Grimme-Anerkennungspreis für den Tele- Mack Film

